Frischer Anstrich für Hinsbeck

Frisch gestrichene Parkbänke, neue Sitzgelegenheiten am Jüüt und weitere Verbesserungen im Friedenspark und an der Hauptstraße: In Hinsbeck tut sich sichtbar etwas.

Frischer Anstrich für Hinsbeck

Manchmal braucht es kein großes Bauprojekt, damit ein Ort gleich ein gutes Stück freundlicher aussieht. Ein paar Eimer Farbe, neue Sitzgelegenheiten und eine längst überfällige Fuge können schon eine ganze Menge bewirken. In Hinsbeck ist in den vergangenen Wochen jedenfalls sichtbar etwas passiert.

Auf Anregung des VVV Hinsbeck und mehrerer Bürger:innen hat die Stadt Nettetal an verschiedenen Stellen im Ort Verschönerungs- und Instandsetzungsarbeiten ausgeführt.

Hinsbecks Bänke machen wieder eine gute Figur

Nicht nur die Parkbänke im Friedenspark haben einen neuen Anstrich erhalten. Auch die Bänke auf Ginkes Wiese sowie in der kleinen Grünanlage an der Hauptstraße – in der Kurve zum Marienheim – wurden frisch gestrichen.

Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Die Bänke wirken wieder gepflegt, einladend und bereit für die nächste kleine Pause, ein Schwätzchen oder einfach ein paar ruhige Minuten in der Sonne.

Die beiden weißen Bänke am Jüüt wurden sogar vollständig erneuert. Damit gibt es auch dort wieder zwei schöne Plätze zum Ausruhen und Beobachten.

Neuer Anstrich am Hinsbecker Ehrenmal

Ebenfalls frisch gestrichen wurde das Geländer am Hinsbecker Ehrenmal im Friedenspark.

Gerade an einem bedeutenden Ort der Erinnerung ist ein gepflegtes Umfeld wichtig und angemessen. Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten im Friedenspark allerdings noch nicht: Derzeit wird weiterhin an der Sanierung der dortigen Mauer gearbeitet.

Eine historische Stele und eine sehr lange offene Fuge

Auch in der kleinen Grünanlage an der Hauptstraße wurde Hand angelegt. Dort steht die Stele, die an den in Hinsbeck geborenen Peter Berten erinnert.

Berten war ein bedeutender Funktionär der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung, Redakteur und später Abgeordneter im Preußischen Landtag. Als verantwortlicher Redakteur und Verleger ermöglichte er 1915 in Düsseldorf das Erscheinen der von Rosa Luxemburg und Franz Mehring herausgegebenen Zeitschrift „Die Internationale“.

Die Stele wurde vor einiger Zeit neben seinem Geburtshaus errichtet, jetzt erfolgte die fachgerechte Verfugung: Auch diese kleine Baustelle wurde nun erledigt.

Danke für Anregungen und Umsetzung

Wir bedanken uns bei der Stadt Nettetal und den beteiligten Mitarbeiter:innen für die ausgeführten Arbeiten. Ebenso danken wir allen Bürger:innen, die mit offenen Augen durch Hinsbeck gehen, uns Hinweise geben und Verbesserungen anregen.

Denn oft sind es gerade die vermeintlich kleinen Dinge, die das Ortsbild prägen. Und wenn Hinweise aus der Bürgerschaft aufgenommen und anschließend sichtbar umgesetzt werden, dürfen wir ruhig einmal feststellen: Es tut sich was in Hinsbeck.


Christian
Author: Christian

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