Pflanzung der Jubiläumslinde des Musikvereins Cäcilia im Friedenspark Hinsbeck

Musikverein Cäcilia pflanzt Jubiläumslinde im Friedenspark

Mit einer Jubiläumslinde im Friedenspark und einem „Tag der offenen Instrumente“ hat der Musikverein Cäcilia Hinsbeck seine Feierlichkeiten zum 125+5-jährigen Bestehen fortgesetzt.

Musikverein Cäcilia pflanzt Jubiläumslinde im Friedenspark

Mit einer Baumpflanzung und einem „Tag der offenen Instrumente“ hat der Musikverein Cäcilia Hinsbeck seine Jubiläumsfeierlichkeiten fortgesetzt. Die neue Linde im Friedenspark soll noch viele Jahre an das 125+5-jährige Bestehen des Vereins erinnern.

Pflanzung der Jubiläumslinde des Musikvereins Cäcilia im Friedenspark Hinsbeck
Die neue Linde im Friedenspark soll noch viele Jahre an das 125+5-jährige Jubiläum des Musikvereins Cäcilia Hinsbeck erinnern.

Im Rahmen seiner diesjährigen Jubiläumsfeiern hatte der Musikverein Cäcilia Hinsbeck am vergangenen Sonntag zu einem „Tag der offenen Instrumente“ ins Parkstübchen eingeladen. Bei Kaffee und Kuchen konnten interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedene Musikinstrumente kennenlernen und selbst ausprobieren.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die Pflanzung einer etwa drei Meter hohen Linde im Friedenspark. Der Baum soll dauerhaft an das besondere Vereinsjubiläum erinnern und zugleich ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft und Verbundenheit setzen.

Die Linde gilt seit Jahrhunderten als Symbol für Liebe, Gerechtigkeit, Frieden, Heimat und Gemeinschaft. In vielen Kulturen wird sie als schützender und verbindender Ort angesehen. Bereits frühere Generationen kamen unter großen Linden zusammen, um miteinander zu sprechen, Musik zu machen, zu feiern und zu tanzen.

Ein Baum als bleibende Erinnerung

Um 15.30 Uhr griff der Schirmherr der Jubiläumsfeierlichkeiten und Hinsbecker Ortsvorsteher Heinrich Ophoves selbst zur Schaufel und füllte die Pflanzgrube rund um den jungen Lindenbaum auf.

„Möge er wachsen und gedeihen und in einigen Jahren so groß werden, dass er den dominierenden Platz der danebenstehenden, angegriffenen Trauerweide einmal übernehmen kann“, wünschte Ophoves dem Baum für die Zukunft.

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte ein eigens zusammengestelltes Projektorchester. Es bestand aus Mitgliedern des Musikvereins sowie externen Besucherinnen und Besuchern, die sich erst kurz zuvor zusammengefunden hatten. Unter der Leitung von Dirigent André Frenzer studierte die Gruppe einige Melodien ein und begleitete damit die Pflanzaktion.

Besonders stolz zeigte sich anschließend eine der jüngeren Teilnehmerinnen: „Wir können stolz sein, wir waren bei der Pflanzaktion dabei.“

Instrumente entdecken und gemeinsam musizieren

Mit dem „Tag der offenen Instrumente“ wollte der Musikverein allen Interessierten die Gelegenheit geben, unterschiedliche Instrumente kennenzulernen und vielleicht die eigene Freude am Musizieren zu entdecken. Das Angebot richtete sich ausdrücklich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene – unabhängig davon, ob bereits musikalische Erfahrungen vorhanden waren.

Auch der anschließende Drums- und Rhythmus-Workshop für alle Altersgruppen stieß auf Interesse. Mehrere Kinder nutzten begeistert die Gelegenheit, einmal richtig „auf die Pauke“ zu hauen. Dabei hatten nicht nur die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Spaß – auch viele Eltern verfolgten den Workshop mit sichtlicher Begeisterung.

Ob aus dem Aktionstag neue Musikerinnen und Musiker für den Verein hervorgehen, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Der Musikverein zeigte mit der Veranstaltung jedoch erneut, dass es sich lohnt, neue Wege auszuprobieren und Menschen offen zum gemeinsamen Musizieren einzuladen.

Foto: Heinz Koch

Christian
Author: Christian

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