1. Jüüten-Ring für Hermann Timmermanns
Der „Jüüten-Ring“ wurde vom Hinsbecker Kaufmann Hans Kohnen gestiftet. Mit dieser besonderen Auszeichnung sollen Menschen geehrt werden, die sich in und um Hinsbeck in besonderer Weise verdient gemacht haben – oft leise, bescheiden und ohne große Öffentlichkeit. Gemeint sind Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht und dabei zugleich den typischen Jüütenhumor mitbringen: bodenständig, herzlich und mit feinem Sinn für das Wesentliche.
Insgesamt gibt es fünf Ringe. Einer davon wird alle fünf Jahre an einen „echten Jüüt“ verliehen. Die jeweilige Trägerin oder der jeweilige Träger darf den Ring bis ans Lebensende tragen. Danach wird er weitergegeben. Eine Gravur im Inneren erinnert an die bisherigen Ringträger.
Vorschläge für die Auszeichnung kommen aus der Bevölkerung. Jede und jeder kann eine Person benennen, die diese besondere Ehrung verdient. Über die Vergabe entscheidet eine Kommission. Ihr gehören der Stifter, der jeweilige Vorsitzende des VVV sowie die Vorsitzenden von drei Hinsbecker Vereinen an, deren Besetzung wechselt.
Der erste Träger des Jüüten-Rings war Hermann Timmermanns. Er wurde ausgewählt, weil er sich über viele Jahrzehnte in besonderer Weise für Hinsbeck eingesetzt hat. Neben seinem Engagement im VVV war er unter anderem im Bauausschuss, in der katholischen Kirchengemeinde, in der Jagdgenossenschaft und in verschiedenen Flurbereinigungsgremien aktiv. Außerdem gründete er die Hinsbecker Ortsgruppe des VLN und brachte sich in vielen weiteren Bereichen des Dorflebens ein.

