Bis zu 500 Euro Zuschuss für Starkregenschutz
Starkregen kann innerhalb kürzester Zeit Keller, Garagen und Grundstücke unter Wasser setzen. Seit dem 1. Juli 2026 unterstützt die Stadt Nettetal deshalb private Vorsorgemaßnahmen mit einem eigenen Förderprogramm. Schnell sein lohnt sich: Für die Starkregenvorsorge stehen jährlich lediglich 8.000 Euro zur Verfügung.

Was wird gefördert?
Gefördert werden bauliche und technische Maßnahmen, die verhindern sollen, dass Wasser bei Starkregen auf das Grundstück oder in das Gebäude eindringt. Dazu gehören beispielsweise:
- Aufkantungen, Mauern und Bodenschwellen
- druckwasserdichte Fenster und Türen
- Schutztore und Schutzwände
- Starkregenschutzsysteme wie Klappschotts oder Dämmbalken
- Schutz von Lichtschächten und Kellerniedergängen
- mobile oder stationäre Pumpensysteme
- weitere geeignete Schutzmaßnahmen nach Prüfung im Einzelfall.
Die Stadt übernimmt 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 500 Euro pro Maßnahme.
Antragsberechtigt sind laut Stadt Privatpersonen mit Wohnsitz in Nettetal sowie Gewerbetreibende für Maßnahmen auf Grundstücken im Nettetaler Stadtgebiet.
Wichtig: Erst Antrag stellen, dann bauen
Wer die Förderung nutzen möchte, sollte unbedingt die richtige Reihenfolge beachten: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt und bewilligt werden. Bereits begonnene Maßnahmen sind nicht förderfähig.
Entsiegelungen und Dachbegrünungen gehören nicht zu diesem Förderprogramm. Diese Maßnahmen wurden von der Stadt bereits in früheren Jahren über andere Förderschwerpunkte unterstützt.
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