Ehrenamtskarte

Weitere Ehrungen und Auszeichnungen

Hans-Hoeke-Preis für Julietta Breuer

Mit dem erstmals verliehenen Hans-Hoeke-Preis ist die Nettetaler Lehrerin Julietta Breuer für ihr Engagement in der lokalen Erinnerungskultur ausgezeichnet worden. Vergeben wird der Preis vom SPD-Ortsverein Nettetal zur Erinnerung an den 2014 verstorbenen Juristen und Kommunalpolitiker Hans Hoeke, der das öffentliche Leben der Stadt über viele Jahre hinweg mitgeprägt hat. LINK

Rheinlandtaler für Heinz Koch

Der Landschaftsverband Rheinland zeichnete Heinz Koch am 25. Mai 2011 im Nettetaler Rathaus mit dem Rheinlandtaler aus. Bürgermeister Christian Wagner hielt die Begrüßungsrede und beglückwünschte Koch: „Vielen Dank für Ihre vielfältigen Verdienste um die Kultur und Geschichte Ihrer Heimatstadt Nettetal. Sie haben sich die Auszeichnung verdient.“  LINK

NRW Ehrenamtskarte für Heinz Koch

Ausgezeichnet wurde unter anderem Heinz Koch aus Hinsbeck. Er prägt seit Jahren das kulturelle Leben im Ort mit: als Leiter des Gesprächskreises „Jüüte vertälle“, als Verfasser geschichtlicher Vorträge und Festschriften sowie als Redaktionsleiter des „Hinsbecker Boten“. LINK

NRW Ehrenamtskarte für Ralf Hendrix

Im Juli 2026 hat die Stadtverwaltung Nettetal erneut drei Ehrenamtskarten überreicht. Unter den Geehrten ist auch Ralf Hendrix, der für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement die Jubiläums-Ehrenamtskarte erhalten hat. Ralf Hendrix ist seit 25 Jahren im VVV Hinsbeck e.V. aktiv. Derzeit engagiert er sich dort als Vorsitzender, arbeitet im Dorfmuseum mit und gehört zum Redaktionsteam des Hinsbecker Boten. Darüber hinaus übernimmt er Verantwortung als Geschäftsführer im Bauverein St. Peter Hinsbeck e. V. sowie im St. Martinsverein Hinsbeck 1901 e. V. Damit steht sein Einsatz beispielhaft für ein ehrenamtliches Engagement, das viele Bereiche des dörflichen Lebens miteinander verbindet. LINK

Hinsbecker Träger des Bundesverdienstkreuzes

Träger des Bundesverdienstkreuzes

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, umgangssprachlich meist Bundesverdienstkreuz genannt, ist die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik für besondere Verdienste um das Gemeinwohl. Gestiftet wurde er am 7. September 1951 durch Bundespräsident Theodor Heuss. Verliehen wird der Orden durch den jeweils amtierenden Bundespräsidenten – unter anderem für herausragendes gesellschaftliches, kulturelles, politisches, wirtschaftliches oder ehrenamtliches Engagement.

Jupp Rübsam
Der Bildhauer Jupp Rübsam lebte und arbeitete von 1942 bis zu seinem Tod im Jahr 1976 in Hinsbeck. Viele seiner Werke beschäftigen sich mit Erinnerung, Krieg und Gewaltherrschaft und prägen bis heute den öffentlichen Raum, vor allem in Düsseldorf und am Niederrhein. Für sein künstlerisches Schaffen wurde Rübsam 1965 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Johannes Beeck
Der Glasmaler Johannes Beeck lebte und arbeitete viele Jahre in Hinsbeck. Er gestaltete Kirchenfenster für zahlreiche Gotteshäuser in ganz Deutschland, darunter auch die Fenster der Pfarrkirche St. Peter in Hinsbeck. Für sein umfangreiches künstlerisches Werk und seine Verdienste um die sakrale Kunst wurde ihm 1992 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Walter Tillmann
Walter Tillmann machte sich gemeinsam mit seiner Frau Hildegard in besonderer Weise um die Bewahrung der niederrheinischen Textilgeschichte verdient. Das Ehepaar gründete in Hinsbeck-Hombergen das Textilmuseum „Die Scheune“, in dem historische Techniken der Flachsverarbeitung, des Spinnens und Webens bis heute anschaulich vermittelt werden. Für dieses außergewöhnliche kulturelle und ehrenamtliche Engagement erhielt Walter Tillmann Ende 1986 das Bundesverdienstkreuz.