4. Jüüten-Ring für Elisabeth Camps

Im Frühjahr 1998 begann turnusgemäß die Suche nach der Trägerin oder dem Träger des vierten Hinsbecker Jüüten-Ringes. Insgesamt gingen 18 Vorschläge aus der Bevölkerung ein. Das fünfköpfige Auswahlgremium entschied sich einstimmig für Elisabeth Camps.

4. Jüüten-Ring für Elisabeth Camps | 1998 

Im Frühjahr 1998 begann turnusgemäß die Suche nach der Trägerin oder dem Träger des vierten Hinsbecker Jüüten-Ringes. Insgesamt gingen 18 Vorschläge aus der Bevölkerung ein. Das fünfköpfige Auswahlgremium entschied sich einstimmig für Elisabeth Camps.

Ausgezeichnet wurde sie für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Bereits seit vielen Jahrzehnten war sie in der katholischen Frauengemeinschaft aktiv und übernahm dort verantwortungsvolle Aufgaben. Darüber hinaus besuchte sie über viele Jahre hinweg regelmäßig Kranke im Krankenhaus und setzte sich in stiller, verlässlicher Weise für andere Menschen ein.

Die Verleihung fand im Rahmen des Hinsbecker Kirchweihfestes statt und rückte Elisabeth Camps in den Mittelpunkt eines festlichen Tages. Besonders berührend war der Moment, als die Kindergartenkinder mit Papierkronen vortraten und ihr jeweils eine rote Gerbera überreichten.

In seiner Ansprache würdigte Stadtdirektor Peter Ottmann Elisabeth Camps als eine Frau, die sich über viele Jahrzehnte hinweg rund um St. Peter mit großem Einsatz ehrenamtlich engagiert habe. Sie habe vieles im Verborgenen, still und bescheiden, weit über das Selbstverständliche hinaus geleistet und sei damit ein Vorbild auch für jüngere Generationen.

Musikalisch wurde die Feier von mehreren Gruppen aus dem Ort begleitet, darunter der Panoramachor, der Musikverein, der Spielmannszug, der Kinderchor und der Flötenkreis. Auch aus den Pfarrgremien wurde hervorgehoben, wie unverzichtbar Elisabeth Camps für das Gemeindeleben war. Ihr Engagement reichte von der Mitwirkung im Theaterverein und in der Spielschar der Frauengemeinschaft bis zu Besuchsdiensten im Krankenhaus und darüber hinaus. Zudem gestaltete sie über viele Jahre hinweg Begegnungen mit Menschen aus der Süchtelner Psychiatrie mit.

Auch Ortsvorsteher Peter Beyen betonte, wie sehr sich in ihrem Wirken ein vorbildlicher Einsatz für die Dorfgemeinschaft widerspiegele. Mit Elisabeth Camps wurde 1998 eine Frau ausgezeichnet, die Hinsbeck über Jahrzehnte hinweg mit Menschlichkeit, Verlässlichkeit und großem ehrenamtlichem Einsatz geprägt hat.